Die ersten 30 Tage entscheiden über Bindung. Was Arbeitgeber konkret vorbereiten sollten — von Wohnung über Onboarding-Gespräche bis hin zu kulturellen Workshops.
Tag −14 bis Tag 0: Vorbereitung
Vor Anreise sollten konkrete Vorbereitungen abgeschlossen sein: Wohnung reserviert, Mietvertrag in deutscher und Heimatsprache verfügbar. Krankenversicherung ab Einreisetag aktiv. Anmeldung beim Einwohnermeldeamt vorgebucht. Bankkonto-Eröffnung terminiert. Steuer-ID beantragt.
Auf Arbeitgeberseite: Schreibtisch eingerichtet, Zugänge angelegt, IT-Equipment vorbereitet. Onboarding-Buddy aus dem Team benannt. Erstes Mittagessen am Tag 1 geplant — kleine Geste, große Wirkung.
Tag 1–7: Ankunft und Orientierung
Tag 1: Persönliche Begrüßung, Rundgang, Vorstellung beim Team. Vermeiden Sie Übersättigung — die Person ist gerade angekommen, hat Jetlag und Reizüberflutung.
Tag 2–4: Behördengänge (Anmeldung, Steuer-ID, Bankkonto). Wir koordinieren das, der Mitarbeiter erscheint nur. Tag 5–7: erste fachliche Einarbeitung, Schichtbegleitung, Werkzeuge und Prozesse erklären.
Tag 8–14: Vertiefung
Strukturierte Einarbeitung beginnt. Ein-zu-eins-Gespräche mit dem Buddy täglich für 30 Minuten. Erste eigenständige Aufgaben unter Aufsicht. Sprachpraxis intensiv — auf Wunsch unsere Aufbau-Sprachkurse online.
Tag 15–30: Selbstständigkeit
Selbstständige Bearbeitung typischer Aufgaben. Wöchentliche Feedback-Gespräche. Erste Bewertung durch Vorgesetzten und Selbsteinschätzung des Mitarbeiters. Kulturelle Onboarding-Workshops: Tarif, Arbeitnehmerrechte, Versicherungen, Wohnungsmarkt — Themen, die niemand sonst erklärt.
Am Tag 30: Feedback-Runde mit allen Beteiligten — Mitarbeiter, Vorgesetzter, FachkräftePartner-Account-Manager. Anpassungen besprechen, Zielsetzung für die nächsten 60 Tage definieren.
Was wir konkret übernehmen
Behördengänge, Wohnungsverträge, Bankkontoeröffnung, Krankenversicherungs-Anmeldung, kulturelle Workshops, Hotline-Support für 6 Monate. Sie konzentrieren sich auf Fachausbildung und Teamintegration — wir auf den Rest.